Montag, 9. November 2015

Normalität?

Irgendwie vermisse ich das Wort "Normalität" die letzten Jahre.

Wieder mal hat mein Mann seinen Job verloren und mein dämliches Bauchgefühl hat mal wieder gestimmt. Jetzt gibt es leider keine Abfindung und am 20. November ist sein letzter Tag. Aus die Maus.

Sorgen wie ein "check engine light" am Auto, eine versaute Prüfungen meiner Tochter, was koche ich heute, schlechtes Wetter, meine Haare sind verschnitten, usw.  Einfach die banalen Dinge im Leben, darüber kann ich nur lächeln und ich wünschte mir, dass es "nur" solche "Sorgen" wären. Niemals wünsche ich einem Menschen solche extremen Existenzsorgen und körperliche Qualen zu durchleben, leider kann man "mich und uns" nur dann wirklich verstehen, wenn man es am eigenen Leib erfährt oder erfahren muss. Ich nehme es niemandem übel.

Meine/unsere Sorgen waren seither, wie überlebe ich weiter mit den zunehmenden Schmerzen die mich gelinde gesagt in den Wahnsinn treiben, wie kann ich mir notwendige Therapien oder ein MRT leisten, wie bezahle ich unseren Schuldenberg ab, Panik das etwas am Haus kaputt gehen könnte; Ja schon Paranoid und Nächtelanges schlechtes schlafen wegen dem Geweckt werden durch meine Schmerzen und den Existenzsorgen.

Ich habe begriffen, dass ich doch ganz alleine bin.

Verletzend ist, dass es "Freunde" gab die selbst schon selbst in Not waren und jetzt ein sehr gutes Leben führen.
Wie heisst es doch so schoen? Geld verdirbt den Charakter. Bereuen tu ich meine frühere Hilfe nicht, den auch nur so lernte ich meine Hand zur Faust zu schliessen. Danke dafür.

Wir sind halt die "Chaos-Pech-Schmerz-Familie.

Letzte Woche Freitag wurde ich auch noch mit der klassischen Neuralgie diagnostiziert, da eine Ader im Kopf meint, sich gegen den Trigeminus drücken zu muessen.

Manchmal frage ich mich, wie ich das Alles schaffe?

Ich denke doch jetzt an das Aufgeben, den mehr kann und will ich nicht mehr tragen muessen.

Ich bin sehr müde.

Meine immer offene Hand fuer Andere hat sich zur Faust geballt.....

Und lieber Gott, ich habe den Glauben an Dich nun verloren....Mehr kann ich nicht und will ich auch nicht mehr tragen, lass es einfach sein und werfe den Ballast in die Hölle.

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