Freitag, 29. Mai 2015

Glaube, Liebe , Hoffnung und Schmerzlinderung....

....irgendwie passt unser damaliger Trauspruch auch auf meine jetzige Lebenssituation

1. Korinther 13

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.


Ohne Liebe fuer mich selbst, meiner Hoffnung und dem Glauben an mich, wäre mein Lebensweg etwas holpriger.


 Das Leben ist nicht immer einfach, egal was man (er) tragen muss und jeder Mensch mit chronischen Schmerzen oder Depressionen hat meinen groessten Respekt!

Letzte Woche Freitag war ich wieder bei meinem Neurologen, er ist der einzige Arzt der weiss, was es bedeutet, diesen Schmerz oder auch andere Schmerzen und Depressionen zu haben.
Er hinterfragt mich nicht, wie schon viele Ärzte und auch leider Mitmenschen es schon vorher getan haben.
Auch sein Verständnis geben mir doch wieder Mut, Kraft. Es geht weiter! Immer!

Wer hätte das gedacht, dass ich mich freue einen Arzt zu sehen. Mein Therapeut in allen Lebenslagen.

Mein bisheriges Leben mit den Schmerzen war sehr anstrengend,  aber irgendwie doch nicht nur Erfolglos.
Die Physischen Schmerzen werden wahrscheinlich bleiben,  aber die damit verbundenen psychischen Schmerzen werden schon viel besser.

Grund ist meine erlernte Selbstakzeptanz, an der ich immer noch feste arbeite.

Ich denke es spielt generell auch keine Rolle was man im Leben zu tragen hat, man kann Krankheiten oder andere Sorgen und Probleme nicht miteinander vergleichen und wichtig ist ,wie schon oben geschrieben, die eigene Selbstakzeptanz und Liebe.

Ich glaube mittlerweile wirklich wenn man das begriffen hat, werden Belastungen in jeglicher Form einfacher zu (er)tragen. Damit meine ich nicht, den Verlust eines Menschen.

Es gibt allerdings Menschen die Glauben mich besser als ich mich selbst zu kennen und scheinen auch zu wissen, was doch fuer mich am Besten ist.

Wie z.B. alle Medikamente abzusetzen, neue andere Medikamente und Therapien ausprobieren. Ich muss hier nochmals ganz klar sagen, dass ich fast 15 Jahre Zeit hatte, um geeignete Medizin und Therapien zu finden oder bin ich vielleicht am Ende doch ein Masochist?

Ich glaube wirklich, dass mein Neurologe schon genau weiss, was er tut und mir verordnet.

Liebe es-nur-gut-meinenden Mitmenschen, bitte erkundigt euch doch nochmal genauer über dieses Krankheitsbild um dann vielleicht doch besser "in mich" schauen zu können.

Es ist sicherlich sehr gut gemeint, aber nach so vielen Jahren stellt sich doch auch eine gewisse Lethargie ein und man "will" vielleicht einfach auch nicht mehr sein eigenes Versuchskaninchen sein?! Manchmal ist es besser, Toleranz zu ueben und nicht mich und meinen Umgang mit der Krankheit zu hinterfragen.

Liebe Freunde und Mitmenschen,
tut nur das was euch gut tut und haltet eine gewisse Distanz zu Menschen die Euch und Euer Leben verändern wollen, und mit sicherlich oft gut gemeinten Ratschlägen nicht merken, oder merken wollen, dass sie das Zwischenmenschliche und Vertrauen zwischen Euch kaputt machen.

Lebt so wie es fuer euch (er) tragbar und lebbar ist.

Ganz besonders denke ich da an meine liebe Freundin Patty, Margit, Lilo, Willy, Katja&Sybille, Nicole V. Nicole P. und all die anderen lieben Menschen, die ich durch meine Krankheit kennengelernt habe.



Es gibt ihn doch, den positiven Effekt -> Euch!



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