Und immer noch ist Winter....dieser kalte Wind bringt mich an die Grenzen....Auch meine Seele weint. Nicht das Winter etwas schoenes sein koennte, aber als Schmerzpatient ist es die Hoelle.
Ich/wir werden wohl darauf hin arbeiten, irgendwann gen Sueden zu kommen. Habe keine Lust mehr auf mehr Schmerzen und Leid.
An manchen Tagen kann ich es kaum tragen, auch nicht gewisse Menschen in meinem Leben. Staendig dieses "ich muss" macht mich irre. Leute versteht doch, wenn ich nicht kann und auch nicht will.
Ich habe oft nicht genug Zeit, meinem Koerper die Ruhe zu goennen.
Manchmal waere ich gerne alleine, meinen eigenen Kampf alleine mit mir austragen, und nicht staendig zu Versuchen es anderen Menschen recht zu machen.
Wer meine Freundschaft will, muss eben auch mit meiner Launenhaftigkeit leben.
Ich weiss ehrlich gesagt, nicht wie lange ich das noch kann. Es nimmt kein Ende und die positiven Sprueche gehen mir auf den Keks. Niemand steckt in meiner Haut, und ich wuensche es auch niemandem.
Wenn ich schon hoere, "Kopf hoch" das wird schon wieder, koennte ich zur Sau werden. NEIN es wird nicht mehr, und ich haben bis zum Lebensende mit starker Medizin zu leben. Eine Bekannte meinte, "du musst immer positiv denken" aehm ja? Wie den mit den dauernden Schmerzen? Oder solche Aussagen " das wird schon" ich koennte echt kotzen.
Ich habe keine Lebensqualitaet mehr, und muss mich doch sehr zusammen nehmen, um nicht der Welt den Ruecken zu kehren....
Bis bald....
Du und ich, wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen. Mein Leben mit dem Atypischen Gesichtsschmerz, der Trigeminus Neuralgie, der Fibromyalgie und der Interstitiellen Zystitis.
Montag, 25. März 2013
Mittwoch, 6. März 2013
An meinen Schmerz
Lieber Schmerz,
nun plagst Du mich schon seit 12 1/2 Jahren und oft frage ich mich, wie
habe ich Dich so lange ertragen können?
Du lässt mir keine Luft zum atmen, mein Leben zu genießen - Du bist einfach
immer präsent.
Gerne würde ich Dich mal in den Urlaub schicken, was Du sicherlich auch mal
brauchen könntest.
Es muss doch verdammt anstrengend
sein, immer auf Hochtouren zu laufen?
Ich habe ja schon oft versucht, Dir den Garaus zu machen, Dich mit
Schmerzmitteln abzulenken, aber irgendwie lässt Du Dich doch immer wieder
beirren, um bei mir zu bleiben.
Auch habe ich versucht mit Dir Freundschaft zu schließen, aber irgendwie
will mir das nicht so ganz gelingen.
Auf alle Mittelchen scheinst Du resistent zu sein, und bist sehr hartnäckig.
Weißt Du, irgendwie hätte ich es doch verdient, mal eine Pause zu bekommen.
Mit meiner neuen Therapie habe ich versucht, Dich etwas beiseite zu
schieben, aber Du fühlst Dich sauwohl in meinem Kopf und Körper.
Ich möchte an Dich appellieren, mir mal wenigstens eine kleine
Verschnaufpause zu gönnen.
Mach doch mal Urlaub.
Dein geschundener Körper
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